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Tirol, 13./14. Oktober 2001 ARGE ALP Meisterschaften im Orientierungslauf 2001 Am 13. Oktober 01 trafen sich die Orientierungsläufer vor den Wettkämpfen auf einem Liftparkplatz zwischen Mösern, Marktgemeinde Telfs, und Seefeld in Tirol, bekannt als Austragungsort von olympischen Winterspielen und nordischen Skiweltmeisterschaften. Nach den Läufen rief uns die Friedensglocke in Mösern zusammen. Sie läutete am 14.10.01 ausnahmsweise um 14 Uhr zu Beginn unserer Siegerehrung. Sonst läutet sie täglich um 17 Uhr auf einem der schönsten Plätze Tirols für gute Nachbarschaft in den Alpenländern. "Die Glocke wurde aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) und deren Gründerväter als Symbol für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Frieden im Alpenraum errichtet. Im Hotel Inntalerhof trafen sich am 12.Oktober 1972 die Regierungschefs von zunächst sieben Alpenländern, um die Vision eines gemeinsamen Europas ins Auge zu fassen: Europa kann nur dort entstehen, wenn es da zusammenwächst wo man Grenzen gezogen hat." Eduard Wallnöfer. Am Ort der Glocke fanden der Landeshauptmann von Tirol und der Bürgermeister von Telfs passende Worte zum Frieden, zur Orientierung und zum Lauf Alle Teilnehmer waren tief beeindruckt! Beim diesjährigen ARGE ALP Treffen waren wieder alle 11 Mitgliedsländer mit insgesamt 580 Teilnehmern dabei. Jung und Alt versuchten in den Kategorien D/H 12 D/H 55 möglichst viele Punkte für die Länderwertung zu sammeln. In der baden-württembergischen Mannschaft starteten 50 Läuferinnen und Läufer aus den verschiedenen OL- Gruppen des Landes: Gundelfinger Turnerschaft, OLG Ortenau, TV Oberkirch, TUS Rüppurr, TSV Stettfeld, OLG Elsenzgau, TV Mönchweiler, SSV Attempto Bad Urach, TGV Horn, SV Baindt, SG Schomburg, SZ TV Murrhardt. Der Veranstalter Lautklub Kompass Innsbruck, sorgte nicht nur für eine gute Infrastruktur, sondern hatte vor allem ein besonderes Laufgelände ausgewählt. Der Staffel- und Einzelbereich erstreckte sich von Mösern bis nach Seefeld, 1200 1500 m hoch gelegen. Der Wald, ein offener Birken-, Lärchen-, Kiefern, Fichtenwald, war gut belaufbar. Die meisten Bahnen hatten steile, sehr anstrengende Streckenabschnitte. Das Höhenlinienbild musste sorgfältig studiert werden, um vor allem in den kupierten Bereichen unnötige Höhenmeter bei der Routenwahl zu vermeiden. Der Staffellauf am Samstag verlief nicht ganz planmäßig. Einigen Staffeln war eine andere Bahn auf der Laufkarte eingezeichnet. Dadurch ergaben sich verschieden lange Laufstrecken in derselben Kategorie. Solche Fehler können beim Staffelrennen nicht mehr korrigiert werden. Eine gerechte Wertung ist nicht möglich. Das wirkte sich bei uns in der Kategorie H 35 nachteilig aus. Die baden-württembergische Staffel lief zwar Bestzeit, jedoch auf einer kürzeren Bahn. Das Schiedsgericht trat in Aktion und annullierte die Wertung in dieser Kategorie. Das Einzelrennen am Sonntag verlief fair und korrekt. Die zwei Sonnentage, die prachtvolle Herbstlandschaft, vier erste Plätze und ein zweiter Platz im Einzellauf ein zweiter und dritter Platz im Staffellauf. die Siegerehrung, die Geschenke für die Lande svertretungen, die gute Atmosphäre sind bleibende gute Erinnerungen an dieses OL-Wochenende. Auf Wiedersehen 2002 im Kanton Tessin!
Albert Vollmer |