extra_offen.gif (193 Byte) OL - Bericht 

 

Japan, August 2005

Orientierungslauf-Weltmeisterschaften 2005

Horner Fans reisten als Schlachtenbummler in das Land der aufgehenden Sonne

Eigene Wettkampferlebnisse in Kombination mit dem WM-Flair

Im Rahmen der Weltausstellung 2005 richtete Gastgeber Japan in Aichi, erstmalig die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften auf dem asiatischen Kontinent aus.

Vom schwäbischen TGV Horn traten Christian Fritz, Steffen Hartmann und Thomas Sigle die Reise ins Land der aufgehenden Sonne an, um insbesondere der deutschen Nationalmannschaft als Fans Unterstützung zu geben und darüber hinaus, selbst als Teilnehmer der Zuschauerläufe, den OL in Asien auszuprobieren.

Ungewohntes Gelände und ein Klima, das für Mitteleuropäer bereits ohne körperliche Betätigung schweißtreibend ist, garantierte den drei Horner Orientierungsläufern innerhalb von 11 Wettkämpfen während der 2 Wochen keine ruhigen Urlaubstage.
Gemeinsam mit Läufern aus Schweden, Norwegen, Frankreich und der Schweiz starteten sie die Japan-O-Tour mit einer Rundreise.
4 Wettkämpfe bei Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und ungewohnt steilem Gelände waren zu absolvieren. Lohn der Anstrengungen war ein guter Überblick über die verschiedenen Landschaften und Orientierungsgelände Japans.

Nach Läufen in Niko, Tokio, am Fuß des Mt. Fuji sowie in Kioto belegte Thomas Sigle, knapp hinter einem Schweden, den zweiten Platz. Die Plätze 5 und 6 der Gesamtwertung gingen an Steffen Hartmann und Christian Fritz.
Ein besonderer Höhepunkt in Kioto war der Besuch des späteren Vizeweltmeisters Marc Lauenstein aus der Schweiz.
In der anschließenden Woche ging es in die Präfektur Aichi, der Region in der die Weltmeisterschaften stattfanden. Die 4-tägigen Zuschauerläufe auf original WM-Karten und 2 Challenges, die zum Teil auf der original WM-Strecke ausgetragen wurden, waren für die Horner Läufer die nächste Herausforderung im international besetzten Teilnehmerfeld.
Thomas Sigle erzielte bei seinem ersten Start in der Herren Eliteklasse einen hervorragenden 13. Platz mit 2619 Punkten.
Bei mehr als 100 gestarteten Läufern in der H21A lang erreichte Steffen Hartmann Platz 44 mit 2083 Punkten, Christian Fritz wurde 60 mit 1823 Punkten.
Höhepunkt für Steffen Hartmann war der Start bei der Japanischen Club-Cup-Staffel, bei der er gemeinsam mit dem Team aus deutschen und französischen Zuschauern sowie den deutschen Bundestrainern den 10. Platz belegte.

Beeindruckend waren die 2 Challengerennen auf original WM Strecken. Besonders interessant war der mögliche Vergleich von Zwischenzeiten und Routenwahl mit den weltbesten Läufer/innen.
Thomas Sigle belegte bei den Herren der Eliteklasse die Plätze 6 und 27. In der Klasse H 21AL wurde Christian Fritz 30. und 22. Steffen Hartmann belegte die Plätze 19. und 24.

In der wettkampffreien Zeit wurde das deutsche Nationalteam bei seinen WM-Starts nach Kräften unterstützt, was durch den engen Kontakt zwischen Nationalteam und Fans zu einem besonderen Erlebnis wurde. Natürlich wurde noch Zeit gefunden, um den „heiligen" Berg der Japaner, den Mount Fuji, zu besteigen.
Als die Fans zuhause ankamen, hatten sie schon Post vom Nationalteam im Briefkasten, in der es sich für die großartige Unterstützung vor Ort bei den Fans bedankte.
Das war der gelungene Abschluss einer beeindruckenden Sportreise in fremde Kulturen.

Steffen Hartmann

Ergebnisse Ergebnisse und Fotos von der Tour

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