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Regensburg, 1.-3. Mai 2009 Ratisbona OpenInternationaler 3-Tage Lauf an der Donau Am ersten Maiwochenende lud die OLG Regensburg zur Ratisbona Open
ein, der in den diesjährigen Alpen-Adria-Cup integriert war. Einige schwäbische Vereine
ließen sich die Chance nicht nehmen, sich mit Weltklasseathleten, wie David Schneider,
Mathias Müller, Gernot Kerschbaumer und Klaus Schgaguler, zu messen. Los ging es am Freitag, mit der Staffel. Hier hatten die Teilnehmer
der Ratisbona Open die Möglichkeit, außer Konkurrenz, an den Staffelwettbewerben des
Alpen-Adria-Cups teilzunehmen. Am 2. Wettkampftag galt es zuerst, einen Lauf über die Mitteldistanz zu absolvieren. Hierfür stand die Karte Rocks Paradies" zur Verfügung. Das Laufgelände war durch zahlreiche größere Felsformationen sowie ausgedehnte Block- und Steinfelder geprägt. Schon die Warm-Up" Karte lies einige Schwierigkeiten erwarten. Da nicht immer klar war, welche Steine der Generalisierung zum Opfer gefallen waren. Logische Folgerung war, dass sich zahlreiche Läufer über Kartenfehler beklagten. Leider entschieden sich die Veranstalter kurzfristig, die Karte im Maßstab 1:7500 zu drucken, der für Bundesranglisten- und Weltranglistenläufe nicht zulässig ist. Da viele ausländische Gäste anwesend waren, war diese Entscheidung, hinsichtlich der Außenwirkung des deutschen Orientierungslaufs, nicht optimal. Am Abend folgte dann ein Nachtsprint durch Regensburg. Erster Start war um 21 Uhr. Aufgrund der gut besetzten Klassen gingen die letzten Läufer erst nach 23 Uhr auf die Strecke. Gelaufen wurde durch die Altstadt, deren enge Gassen einen typischer Stadtsprint ermöglichte. Die sommerlichen Temperaturen lockten zahlreiche Nachtschwärmer in die Stadt. Selbst die späten Starter durften sich somit noch über Zuschauer freuen, die mit ihren Anfeuerungen für ein besonderes Flair sorgten. Ruhiger wurde es erst nach den letzten Posten, die über die Donauinsel, zum Ziel am Sportzentrum Oberer Wörd führten. Am Sonntag war das Wettkampfzentrum, wie bereits am Freitag bei der Staffel, am Sportplatz des SV Nittendorf. Wer hoffte, wiederum einen offenen, schnell belaufbaren Wald vorzufinden, wurde enttäuscht. Das Laufgebiet der Karte Penker Tal" erwies sich als wesentlich ruppiger gegenüber dem Gelände der Staffel. Zahlreiche Dickichte und viel Unterholz machten den Wald stellenweise schwer belaufbar. Die Bahnlegung nutzte geschickt die Gegebenheiten des Geländes. Teilstücke mit technische Posten", die bevorzugt in Fels- oder Steinformationen gelegt waren, wechselten sich mit längeren Routenwahlpassagen ab. Einige kleinere, organisatorische Mängel ließe die Unerfahrenheit des Ausrichters erkennen. Trotzdem gelang es der OLG Regensburg, den Wettkampf ohne größere Probleme zu organisieren. Steffen Hartmann |
Kartenausschnitt "Rocks Paradies" H21E
Kartenausschnitt "Penker Tal" H21AL
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