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Meißen/Oberau, 9./10. Mai 2009

Deutsche Meisterschaften im Sprint Orientierungslauf und Bundesranglistenlauf in Meißen und Oberau

An den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Sprint Orientierungslauf nahm auch eine kleine Gruppe Schwaben teil.
Der Ausrichter PSV Dresden lud dazu nach Oberau und Meißen ein.
Am Samstagvormittag startete die Qualifikation mit einem, für viele ungewohnten, Waldsprint. Das Ziel war dabei mitten auf dem Campingplatz „Waldbad Oberau", der auch als Wettkampfzentrum diente. Der Start war ebenfalls nach kurzem Fußweg zu erreichen. Die Strecken führten durch ein weitestgehend offenes Waldgebiet mit einigen Anstiegen. Auf dem Laufgebiet befanden sich zwei kleine Seen. Am Kartenrand war außerdem, ein großes offenes Gebiet dargestellt, welches durch einen unpassierbaren Zaun umschlossen wurde. Dem Bahnleger gelang es geschickt, die Topografie für kleinere Routenwahlproblematiken zu nutzen und dennoch das Tempo hoch zu halten.
Leider konnten sich von den angereisten Schwaben nur Maren Kucza (TGV Horn / D-18) und Jakob Schach (SV Wannweil / H-18) für das A-Finale qualifizieren.

Die Finalläufe fanden am Nachmittag in der Altstadt von Meißen statt. Viele enge Gassen und versteckte Durchgänge waren für den Sprint-OL charakteristisch. Bedingt durch die Hanglage der Altstadt, kamen auch noch zahlreiche Treppen dazu. Die für einen Sprint ungewohnten, steilen Bahnen, erwiesen sich dabei als sehr anspruchsvoll. Besonders der Aufstieg zur Albrechtsburg, der in vielen Bahnen integriert war, zeigte sich physisch als extrem kräftezehrend.
In der H-18 konnte sich Jakob Schach (SV Wannweil) auf dem 7. Rang platzieren. Einige kleinere Fehler verhinderten, dass er noch in den Kampf um die Medaillen eingreifen konnte. Maren Kucza (TGV Horn) konnte in der D-18 den 15. Platz erreichen. Peter Heim (OL-Team Filder) lief sich die Frustration um die verpasste Qualifikation fürs A-Finale aus den Beinen und gewann das B-Finale in der H 40 deutlich.

Am Sonntag fand noch ein Bundesranglistenlauf statt. Dieser wurde gleichzeitig als Qualifikation für die Jugendeuropameisterschaft und die Juniorenweltmeisterschaft gewertet.
Das Ziel befand sich erneut im Waldbad Oberau. Wer allerdings mit einem schönen, offenen Wald wie am Vortag rechnete, wurde eines Besseren belehrt. Das Gebiet der Anschlusskarte „Oberau" erwies sich als deutlich ruppiger. Dazu kamen einige, sehr detailreiche Geländeabschnitte. Der schwer belaufbare Untergrund erforderte genaue Planung bei den Routenwahlen. „Umwege" über befestigte Wege erwiesen sich oftmals als lohnend. In der D-16 konnte Maren Kucza vom TGV Horn den 6. Platz erreichen. In der H-18 wurde Jakob Schach vom SV Wannweil 3. und verfehlte den Sprung ins deutsche Jugend EM Team nur knapp.

Steffen Hartmann


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