extra_offen.gif (193 Byte) OL - Bericht 

 

 

Köthnitz, 22.-24. Mai 2009

17. Thüringer 24-Stunden Orientierungslauf

Zwei Teams mit Schwäbischer Besetzung am Start

An der Waldbühne Köthnitz fand vom 22. – 24. Mai die 17. Auflage des Thüringer 24-Stunden Orientierungslaufs statt.
Mit am Start auch zwei Teams mit Schwäbischer Besetzung. Rein Schwäbisch zeigten sich dabei die „Sechs Schwaben" mit Thomas Sigle, Steffen Hartmann, Renate Hirschmiller, Maren Kucza (alle TGV Horn) sowie Jakob Schach (SV Wannweil) und Philipp Koch (OL-Team Filder). Ach das von Karlsruher Orientierungsläufern initiierte „Himmelfahrtskommando" wies einen hohen Schwabenanteil auf. So starteten hier mit Meike Hartmann, Carmen Kucza und Martin Schwarz vom TGV Horn, sowie Andreas Luz (TV Schmie) und dem gebürtigen Allmersbacher Axel Fischer (Bielefelder TG) gleich 5 Schwaben. Ergänzt wurde das Team durch Georg Hinkel. Axel Springer sprang kurzfristig für den verletzten Thomas Gropp ein und nutzte die Läufe als Vorbereitung auf die anstehende Weltcuprunde in Finnland. Bei der gleichzeitig ausgetragenen 12-Stunden Staffel brachte der TGV Horn mit Berthold Kucza, Sebastian Büchler, sowie Jidith, Simon und Rainer Hirschmiller noch das fünfer Team „Schwäbischer Kreisel" an den Start.
Beide Wettbewerbe starteten am Samstag, morgens Punkt neun Uhr. Die Staffeln hatten 24 bzw. 12 Stunden Zeit um möglichst viele Wechsel zu absolvieren. Wichtig ist nicht nur, die verschiedenen Bahnen dem Leistungsvermögen der Teammitglieder anzupassen, sondern auch möglichst keine kurzen Bahnen übrig zu lassen.
Einem 24-Stunden Team stehen dabei 4 „short easy", 4 „long easy", 4 „short difficult", 3 „long difficult", je eine "short twilight"und eine „long twilight", 5 "short easy night", 3 "long easy night", 3 "short difficult night" und 3 "long difficult night" zur freien Einteilung zur Verfügung.
Die Startläufer aller Teams erhalten eine Startstrecke mit Gabelposten. Für Teams die alle Strecken absolviert haben gibt es noch sechs Schlussstrecken.
Das Laufgelände der Karte „Wolchenberg" zeichnete sich durch den Wechsel zwischen offenen Waldpassagen und teils sehr langsam belaufbaren Dickichten aus. Zahlreiche Querrillen und Sümpfgelände erschwerten das Laufen zusätzlich.
Die Bahnlegung wechselte zwischen Rennstrecken mit einfacher Leitlinienorientierung auf den einfachen Bahnen sowie tückischen Dickichtpassagen und längere Querpassagen ohne Orientierungspunkte, auf den schwereren Bahnen. Die Schwierigkeitsgrade der Bahnlegung kannten hierbei kaum Unterschiede zwischen Tag und Nachtbahnen. Nur die Streckenlängen waren bei den Nachtbahnen kürzer.
Das Team der „Sechs Schwaben" konnte dabei mit 32 Wechseln den 18. Platz erreichen. Das „Himmelfahrtskommando" erreichte mit 29 Wechseln den 52. Platz. Der „Schwäbische Kreisel" wurde beim 12-Stunden Lauf mit 11 Wechseln 42.

Steffen Hartmann

 


 

Kartenausschnitt "short difficult night" Bahn

 


 

Thomas Sigle am letzten Posten

 


 

Carmen Kucza wechselt auf Axel Fischer

 


 

Der letzter Posten bei Nacht

 

Fotos: Martin Schwarz


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